Montag, 15. August 2011

Freitag, 12. August 2011

Anpassung der Strahlengrenzwerte..wird unweigerlich zum Tod vieler Kinder führen

Das sagt nicht Irgendjemand.
Sondern Prof. Christopher Busby, Europäisches Komitee für
Strahlenrisiken:

"Ich denke die japanische Regierung verhält sich auf
kriminelle Art unverantwortlich. Sie lässt zu, dass Kinder so
hohen Strahlenwerten ausgesetzt werden. Wie kann man aus
einer Art Kurzschlussreaktion heraus einfach ein Gesetz
ändern, nur weil es pragmatisch erscheint. Diese
Entscheidung wird unweigerlich zum Tod vieler Kinder
führen. Wie kann man sich in einem zivilisierten Land so
verhalten ?"

Die Regierung hatte den Jahresgrenzwert für Kinder von 1 auf 20 Millisievert heraufgesetzt.
Frontal21



 Auf Feldern in Motomia, 80 km von den Atomruinen entfernt, werden 90 Mikrosievert pro Stunde gemessen.
Damit erhält ein Bauer in nur 9 Tagen eine Strahlendosis, die als Jahresgrenzwert für Mitarbeiter Deutscher Kernkraftwerke gilt.
 Erdbobenproben waren mit 35.000 Bequerel pro Kilo mit Caesium 137 belastet. Das ist siebenmal höher als der Grenzwert.


Video aus der ZDF- Mediathek



Philippsburg: Not-Kühlsystem defekt

Im Kernkraftwerk Philippsburg II gab es am Montag Defekte am Not-Kühlsystem.
Der Kühlkreislauf war undicht.

Größere Kartenansicht
Das Umweltministerium in Stuttgart meint: Keine Gefahr, da es insgesamt vier dieser Kühlkreisläufe für den Notfall gebe.

Erst letzte Woche gab es eine weitere Störung,  meldepflichtiges Ereignis:
Beim Test für den Transport von Brennstäben ist ein Behälter heruntergefallen.


Im Juni hatte EnBW nach mehrwöchigen Wartungsarbeiten den Reaktorblock Philippsburg II wieder hochgefahren.
2010 sind 280 000 Liter Reaktorwasser ausgetreten.
Dies wurde der Aufsichtsbehörde nicht gemeldet und durch Insider bekannt.[23]

EnBW erzeugte 50% der elektrischen Energie mit Kernkraft.



Quellen:
Augsburger Allgemeine
Wikipedia

Montag, 8. August 2011

‘No Nukes’ concert

update

Stars reunite for Sunday show 

near San Francisco:


 Crosby Stills & Nash, 

Bonnie Raitt, 

Jackson Browne, 

Doobie Bros.


"Stop/

children, what's that sound/

everybody look, what's melting down/.." 

"pssst: mach etwas !"

Nukefree.org


e.on: "Der defekte Transformator hat in Brokdorf nicht gebrannt“

"Der defekte Transformator hat nicht gebrannt“, betonte die e.on- Sprecherin.
Vielmehr habe der sogenannte Buchholz-Sensor Gase wahrgenommen und automatisch den Transformator ausgeschaltet. Der Zwischenfall sei nicht mit dem Transformatorenbrand im Kernkraftwerk Krümmel im Jahre 2007 zu vergleichen.
Ehrlich !



www.harmbengen.de
Das AKW Brokdorf war erst am 20. Juli nach mehrwöchiger Jahresrevision wieder ans Netz gegangen.

Brokdorf soll bis 2021 laufen.
48 von 193 Brennelementen wurden ausgetauscht. 
Die Jahresrevision kostete 30 Millionen Euro. 
1400 externe Atomnomaden von Fremdfirmen waren im Einsatz. 

Die Revision hatte 2 Wochen länger gedauert als geplant.

Es habe aber keine Auffälligkeiten gegeben.
Sagt die Aufsichtsbehörde.

Wie kann Gas in einem Trafo entstehen ?
1400 externe Techniker ?
Welche Qualifikation haben die Externen ?
Wer haftet für die Wartungs- und Revisionsarbeiten ?
Welche Haftsummen haben die meist kleinen GmbHs ?

Quellen
Abendblatt
TAZ

Freitag, 5. August 2011

RWE: Grossmann wird weggehen, Terium kommt. Vielleicht

RWE:
50 Mrd Umsatz
70.000 Arbeitsplätze
27 Mrd Schulden
Zeit verschlafen






Corium wird die Schmelzmasse aus Reaktorstaeben und Containment genannt, die bei einer Reaktorschmelze entsteht.
Wir hoffen, dass Terium eine anderere Qualitaet ist. hat.

Mittwoch, 3. August 2011

Schwachstellen an Reaktoren in Fukushima waren lange bekannt

...aber Informationen darüber wurden unterdrueckt.
Es sollte in der Japanischen Öffentlichkeit keine Stimmung gegen Kernkraft aufkommen.

Karikatur: Klaus Stuttmann: http://www.stuttmann-karikaturen.de
Das Japanische Aussenhandelsministerium hatte 1984 eine Studie über Folgen eines totalen Stromausfalls in Auftrag gegeben.
Diese Studie nimmt fast alle Probleme, die sich seit März in Fukushima ereignet hatten, vorweg.
Das Ministerium unterdrueckte diese Studie.

Die Studie wurde der Zeitung Asahi Shimbun zugespielt.
Quelle

Asahi shimbun

Samstag, 23. Juli 2011

Donnerstag, 21. Juli 2011

Kein Endlager in USA: 100 Mio $ Schadensersatz - vorerst

Die US-Regierung hat sich mit Xcel Energy aussergerichtlich auf Zahlung von

100 Mio USD geeinigt -
der AKW-Betreiber Xcel hatte das DoE(Energieministerium) auf Schadensersatz fuer Zwischenlagerkosten verklagt.


Generic Rail Cask for Spent Fuel

Typical Specifications
Gross Weight (including fuel): 250,000 pounds (125 tons)
Cask Diameter: 8 feet
Overall Diameter (including Impact Limiters): 11 feet
Overall Length (including Impact Limiters): 25 feet
Capacity: Up to 26 PWR or 61 BWR fuel assemblies
Diese Kosten seien schliesslich entstanden, weil das DoE kein Endlager errichtet hatte.
Excel will das Geld seinen Kunden zurueckerstatten.
Denen hate Excel die Zwischenlagerkosten auf die Stromrechnung aufgebrummt.

Auweh -
 das waren nur die Kosten fuer 2 AKW und nur von 1998 bis 2008.
Excel will weitere 100 Mio bis 2013 und in Rechnung stellen.
Ab 2013 wird es noch teurer.
Mit jedem Brennelement wird es teurer.
Schliesslich muessen die gekuehlt, transportiert  und bewacht werden.





Liebe Regierung, habt ihr daran gedacht, dass das nur die Kosten von nur 2 AKW, Prairie Island und Monticello waren ?
Dass die Betreiber der restlichen 102 AKW jetzt anklopfen werden?

Update:
Es wurden bereits Klagen von 41 Betreibern eingereicht.
Bisher wurden 17 Vergleiche geschlossen.
Quelle:
wnn- World Nuclear News

Protest in Sibirien: Behaltet euren Dreck in Deutschland !





Auf dem Plakat steht:


Atommüll darf nicht in der Stadt gelagert werden !
3. Juli um 17:00

Ökologische Kundgebung auf dem Lenin-Platz 
Kommt alle!




Im Chemiekombinat Angarsk wird abgereichertes Uran aus den Urananreicherungsanlagen in Gronau und Almelo verarbeitet. Es gab gewalttätige Auseinandersetzungen um die russische Atompolitik.
Im Juli 2007 gab es ein Todesopfer unter demonstrierenden Atomkraftgegnern.

Von 1996 bis 2009 lieferte die Urananreicherungsanlage der Firma Urenco aus Gronau über 20.000 Tonnen abgereichertes Uran nach Russland. Ein Teil dieses Mülls gelangte auch auf das Gelände der Urananreicherungsanlage in Angarsk am Baikal-See, wo es unter offenen Himmel lagert und die Gesundheit der Menschen bedroht.

Quellen:

Scharf Links
Wikipedia

EU-Richtlinie Atommüll: Wir fahren nach Tomsk...

"Für das ursprünglich von der Kommission vorgesehene Exportverbot für radioaktive Abfälle und bestrahlte Kernelemente in außereuropäische Drittländer fand sich keine Mehrheit im Rat."


Atommüll in Containern unter freiem Himmel bei Tomsk:



Größere Kartenansicht

Bei Tomsk-7 gibt es Wasserreservoire mit mittel- und hochaktiven Abfällen von über acht Millionen Kubikmeter.
Bis zu 42 000 Kubikmeter flüssige radioaktive Abfälle gelangen täglich in den Fluß Tom.
Stündlich werden 175 Kubikmeter Abfälle in Grundwasserschichten in 345 bis 370 Metern Tiefe verpreßt.

Die Konzentration an Cäsium-137 im Grundwasser ist so hoch wie im verstrahlten Tschernobyl.



Quellen:
Bundesministerium für Umwelt
Arte: Albtraum Atommüll
Alternativ Part 9 in YouTube (bei 0:40)

Wikipedia/Tomsk-7
Wikipedia/Albtraum Atommüll

Mittwoch, 20. Juli 2011

USA: Laufzeitverlängerung auf 60 Jahre in Kritik

"Glauben Sie nicht den Schwachköpfen, die von Nuklearer Sicherheit palavern.
Die Gefahr ist real. Ich weiss das, weil ich für die gearbeitet habe.
Die Leute dort sind mehr besorgt, ihren Job zu verlieren, als um die Sicherheit der Leute, die dort in der Nähe wohnen."

So der Kommentar eines Lesers zum Artikel in MSNBC, der sich mit der Verlängerung von Betriebsgenehmigungen befasst.
Die US- Aufsichtsbehörde NRC hat die Betriebsgenehmigung von allen 66 Reaktoren, bei denen die Betriebsgenehmigung abgelaufen war, um 20 Jahre verlängert.
In USA stehen 104 AKW.
Es gibt keine Neubauten ausser einem.
Dieser ist ein militaerisch zu nutzender Reaktor.
Die Wirtschaft ist nicht interessiert und sieht bei hohem Risiko keine Margen.
Riesige Investitionen, Sicherheitsrisiken, wohin mit Atommüll ?

"Enormous upfront construction costs, safety concerns and the problem of storing radioactive nuclear waste for thousands of years drove away private investors."
Trotz Obamas staatlicher $8.3 Mrd Profitgarantie. 
Das Laufenlassen alter Reaktoren ist profitabler.
Wenn man das Risiko dem Staat aufbürden kann.
Die Aufsichtsbehörde NRC hatte bislang keinen einzigen Verlängerungsantrag zurückgewiesen.
80 Jahre. 180 km/h ?
Dieses Durchwinken hat sogar dazu geführt, dass die Industrie mit 80 bis 100 Jahren Laufzeit rechnet.

Die NRC argumentiert, dass die ursprüngliche Betriebslizenz auf 40 Jahre nur willkuerlich und nur aus Rentabilitätsgründen für die Industrie (!) gewählt wurde.
Wegen der Technik gäbe es keinen Grund, die Laufzeit zu begrenzen.

Tatsächlich wurden jedoch die Reaktor- Komponenten  auf 40 Jahre Laufzeit konstruiert.
Insbesondere der Reaktorkern und Schutzmauern, die wegen der Strahlung spröde werden, wurden auf 40 Jahre berechnet.
Das zeigen Dokumente aus der Konstruktions- und Genehmigungsphase.
" Reactors were made to last only 40 years. Period."
Associated Press report

Stattdessen wurden die Sicherheitsgrenzwerte durch die Aufsichtsbehörde seit Jahrzehnten aufgeweicht.
Gegen Verlägerung der Genehmigungen gibt es politischen Widerstand Guardian .
Westinghouse(Toshiba) muss nun Konstruktionsmängel am Flaggschiff AP1000 nachbessern.

Der Senat in Vermont hat mit 26 gegen 4 gegen eine Verlängerung der Laufzeit gestimmt.
Aber NRC und Betreiber haben das schlicht ignoriert.
Nun wird eine Untersuchung gefordert.
Der Aufsichtsbehörde wird vorgeworfen, systematisch mit der Atomindustrie zusammenzuarbeiten, um Sicherheitsstandards aufzuweichen.Forbes
Huhne visiting Sellafield:

Sellafield – £160m contract


Und in GB ?
"Wir haben hart daran gearbeitet, damit die Aufsichtsbehörde die Betriebsgenehmigung verlängert...."
 "..and they have no objection to extended generation on Reactor 2."

Samstag, 16. Juli 2011

'best practice': Massnahmen bei Atomunfällen

Die Katastrophe von Tschernobyl von 1986 hat auch Fallout erzeugt, der in Mitteleuropa niederging und bis heute messbar ist.

Strontium-90 ? no problem e.onIn Neuherberg bei München maß die Gesellschaft für Strahlenforschung am 26. April 1986 19.000 Becquerel pro Quadratmeter für Cäsium-137 - fast fünfmal so viel wie durch die Kernwaffentests. Außerdem lagerten sich pro Quadratmeter 210 Becquerel Strontium-90 ab.  

90Sr ist ein Betastrahler mit einer Zerfallsenergie von 0,546 MeV und zerfällt mit einer Halbwertzeit von 28,78 Jahren zu 90Y, das wiederum unter Betazerfall zum stabilen 90Zr zerfällt. 90Sr ist ein häufig auftretendes Spaltprodukt bei der Kernspaltung von Uran, zum Beispiel von 235U in Kernkraftwerken.
WikiPedia

Freitag, 15. Juli 2011

endlich erfolgreich: Suche nach Atommüll-Endlager

Wohin mit dem Atommüll ?


Hinein in den Reichstag !

Gelb: Hoch strahlend, noch

Grün: Etwas strahlend

Bis 2010 fielen 204.000m³ mittel/gering und 24.300m³ hochradioaktiver Atommüll an.



Das würde den Reichstag 2/3 füllen.

Und wie lange wird dann die Regierung wohl noch

strahlen ?








Linkes Bild: 
Gelb: Strahlendosis, 
Schwarz (Balken): Gefährlichkeit in einem Meter Entfernung.

Lesebeispiel: Nach 100 Jahren strahlt ein nacktes Brennelement mit 5 Sievert pro Stunde. Man müsste sich eine Stunde lang dieser Strahlung aussetzen, um die LD-50-Dosis abzubekommen.
(LD50/30d: Mit 50 % Wahrscheinlichkeit tödlich nach 30 Tagen)
Bei jedem zweiten Menschen führt diese Dosis binnen eines Monats zum Tod.

Auf das natürliche Niveau sinkt die Strahlung erst nach

3.000.000.000 Jahren.

Durch die AKW-Laufzeitverlängerung bis 2022 fallen bis 5000 Tonnen hochradioaktiver Atommüll an.
Zusätzlich.
Brennstäbe.
Beim Uprating (mehr, ergiebigere Brennstäbe - schneller gewechselt) deutlich - abhängig vom Grad des 'Aufmotzens' - bis 100% -  mehr.
Sowie 10.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiver Abfall.

Das Atomgesetz erfordert für die Genehmigung von AKWs einen „Entsorgungsnachweis“.
Dieser Nachweis wurde regelmässig umgangen.

Die Zeit
Frankfurter Rundschau
Der Freitag

Der Kurth'sche Bleckaut

Geld oder Leben black out !

Plötzlich - nach dem Ausstieg - entdecken Energiekonzerne überall an ihren konventionellen Kraftwerke technische Defekte.
An Kesseln, Leitungen und überhaupt, 
den Bleckaut !
Und sie schicken flugs ihren Herrn Kurth von der Bundesnetzagentur  vor:
" Die Zahlen, die uns vorliegen, sprechen eher dafür, dass wir eins dieser [Atom]Kraftwerke benötigen"
Ein abgeschaltetes AKW soll wieder ans Netz. 
Als Kaltreserve. 
Zahlen, bitte ! 
Her mit den Subventionen ! 
Zuschüsse für neue Kraftwerke, defekte Kessel, Stillstandsprämien. 
2010 erreichten in Deutschland alle Subventionen bereits 160 Mrd EUR. 

Worauf beruht eigentlich der Kurth'sche Bleckaut ? 
Zahlen bitte !

"Es ist weder für die Politik noch für die Wissenschaft möglich, an Daten zu kommen, die zur Beurteilung dieser Frage notwendig sind"  
Prof. Dr. Christian von Hirschhausen
(bei 4:50)




Die Welt
YouTube

Mittwoch, 13. Juli 2011

GB : Wir wollen mehr ! fordern E.ON, EDF, UC vor Atominvest

Das Ministerium Energy und Klimawandel hat das EMR Electricity Market Reform White Paper veröffentlicht.

Die Betreiber Centrica , EDF Energy and E.ON sind mit der Reform nicht zufrieden.
Sie fordern vom Staat mehr Sicherheiten.
Preisgarantien.
Steuererleichterungen.

Sie moechten nur investieren, wenn ihnen der Staat für ihre Investition über Jahre einen stabilen Mittelrückfluss garantiert.
UK Energy Secretary Chris Huhne jedoch windet sich.

"Some experts said they were disappointed"

Betreiber, Gutachter und Rating Agenturen sind sich einig, dass AKW ohne Staatshilfen und Garantien  rein privatwirtschaftlich NICHT profitabel errichtet und betrieben werden können.

Standard & Poor's orakelte, dass ein Invest nicht gerade zur 'unmittelbaren Verbesserung des Ratings' der Betreiber beitragen würde.
Andere sind deutlicher.
Die Rating Agentur Fitch
 
bewertet AKW- Investitionen als

Quelle

Leukämie und Atomkraft in der Schweiz

Ach !

„Zwei Männer, einander in höherer Stellung vermutend, begegnen sich“ Paul Klee, 1903
Schon wieder eine Studie über Leukämie in der Nähe von AKW.
Diesmal von Schweizer AKW.
Kein erhöhtes Krebsrisiko  !!!
Aber:
"Eine 2007 veröffentlichte deutsche Studie hatte ein erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern gezeigt, die im Umkreis von fünf Kilometern von Kernkraftwerken wohnen. Was aber letztlich die Erkrankung auslöst, war in der Studie offen geblieben"

Meldet dpa.
Soso.

Wir haben nun den Auslöser für die höheren Krebsraten herausgefunden:
Es war der Euro !

Wie Reaktor- Entsorgung bei knappen Kassen aussieht

Was mit Rückbau und Entsorgung der AKW auf uns zukommt: 

In San Onofre, Kalifornien, lässt man den Reaktor einfach stehen.
Weil: der Reaktor sei zu gross und zu schwer, um ihn zu transportieren. 

In PA fehlen 300Mio USD, um den Reaktor abzubauen.

Und in Vallecitos, 30km von San Francisco..

Lässt man ihn einfach stehen, 
bis er nicht mehr strahlt   :-)


San Onofre, Cal.
The licensee was unable to make arrangements for shipping the reactor pressure vessel to disposal because of the size and weight of the vessel and shipping package. The licensee plans to store the vessel onsite for the foreseeable future, as long as licensed activities are ongoing.
4.0 Estimated Date For Closure 12/30/2030

 3-Miles-Island
The current radiological decommissioning cost estimate is $836.9 million. The current amount in the decommissioning trust fund is $576.8 million, as of December 31, 2009.
4.0 Estimated Date For Closure 12/31/2036

Vallecitos
The licensee plans to maintain the facility in SAFSTOR until ongoing nuclear activities are terminated and the entire site can be decommissioned.

Also noch 100.000 Jahre ?

Montag, 11. Juli 2011

Katzen wuerden e.on, RWE, Vattenfall, EnBW kaufen

I, Nuke Cat

Heisse Ware: 'Zwischen' lager für 40 Jahre

Zwischenlager für Wärme entwickelnde radioaktive Abfälle und bestrahlte Brennelemente
Stand: Dezember 2010

Zwischenlager für Wärme entwickelnde radioaktive Abfälle und bestrahlte Brennelemente in Deutschland

Abb.: In Betrieb befindliche (bzw. beantragte) Zwischenlager für Wärme entwickelnde radioaktive Abfälle und bestrahlte Brennelemente in Deutschland
Deutschlandkarte mit den entsprechenden Zwischenlagern.
Quelle: BMU, Februar 2008

Standortzwischenlager

An allen zwölf Standorten von in Betrieb befindlichen Kernkraftwerken wurden in den letzten Jahren Zwischenlager für die dort während des Betriebs anfallenden bestrahlten Brennelemente (dezentrale – oder Standortzwischenlager) errichtet und in Betrieb genommen.
Ein Zwischenlager für den Standort Obrigheim für insgesamt 15 Behälter mit bestrahlten Brennelementen befindet sich noch in der Genehmigungsphase. Dabei sollen die Behälter in Anlehnung an die bereits genehmigten und in Betrieb genommenen Standortzwischenlager in einer zu errichtenden Lagerhalle für 40 Jahre gelagert werden.

Zentrale Zwischenlager

Zentrale Zwischenlager befinden sich an den Standorten Ahaus (Transportbehälterlager Ahaus) für bestrahlte Brennelemente aus Leistungs-, Prototyp- und Forschungreaktoren und Gorleben (Transportbehälterlager Gorleben) für bestrahlte Brennelemente aus Leistungsreaktoren und verglaste hochradioaktive Abfälle aus der Wiederaufarbeitung bestrahlter Brennelemente aus deutschen Kernkraftwerken in Frankreich und Großbritannien.

Dezentrale Zwischenlager außerhalb des Kraftwerksgeländes

Am Standort Jülich werden bestrahlte Brennelemente aus dem stillgelegten Atomversuchsreaktor (AVR) im Behälterlager Jülich aufbewahrt.
Das Zwischenlager Nord (ZLN) am Standort Greifswald dient der Aufbewahrung von bestrahlten Brennelementen aus den Kernkraftwerken Greifswald und Rheinsberg.

Trockenlagerung bestrahlter Brennelemente und hochradioaktiver Abfälle

Alle Zwischenlager sind als Trockenlager konzipiert, in die mit bestrahlten Brennelementen oder verglasten hochradioaktiven Abfällen beladene Transport- und Lagerbehälter eingelagert werden. Es sind verschiedene Ausführungsvarianten der Zwischenlager genehmigt. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in der Anordnung der Lagerbereiche und in der Gebäudewandstärke; das Standortzwischenlager Neckarwestheim ist als Tunnelanlage ausgeführt. Alle Konzepte erfüllen die Anforderungen des Atomgesetzes an eine sichere Lagerung. Alle Zwischenlager sind mit einer passiven Naturzugkühlung konzipiert worden, die unabhängig von aktiven technischen Systemen die Wärme der Behälter abführt. Die dichten, unfallsicheren Behälter stellen sowohl im bestimmungsgemäßen Betrieb als auch bei Störfällen den sicheren Einschluss, die notwendige Strahlenabschirmung und die Kritikalitätssicherheit sicher. Über Kühlrippen wird die Wärme an die Umgebung abgegeben. Der Schutz gegen äußere Einwirkungen wie Erdbeben, Explosionsdruckwelle, Überflutung oder Flugzeugabsturz wird durch die dicke Wandung der Behälter gewährleistet. Im Genehmigungsverfahren wurde nachgewiesen und bestätigt, dass die Behälter für eine Lagerdauer von mindestens 40 Jahren die Schutzziele erfüllen; die Einlagerungsdauer ist in den Genehmigungen entsprechend begrenzt.
Tabelle: Überblick über nach § 6 des Atomgesetzes genehmigte Zwischenlager
Standort Lager-
kapa-
zität
Lager-
kapa-
zität
Status Ein-
gelagert
Stell-
plätze
gesamt
(davon Ende 2009 belegt)
Inbe-
trieb-
nahme

Be-
hälter-
stell-
plätze
Mega-
gramm
Schwer-
metall
(Mg SM)
Be-
an-
tragt
Ge-
neh-
migt
(Mg SM)
Stand 12/09


Standortzwischenlager
Biblis 135 1400
X 417 135 (41) 18.05.2006
Brokdorf 100 1000
X 123 100 (12) 05.03.2007
Brunsbüttel 80 450
X 51 80 (6) 05.02.2006
Grafenrheinfeld 88 800
X 153 88 (13) 27.02.2006
Grohnde 100 1000
X 124 100 (12) 27.04.2006
Gundremmingen 192 1850
X 227 192 (25) 25.08.2006
Isar 152 1500
X 159 152 (16) 12.03.2007
Krümmel 80 775
X 156 80 (17) 14.11.2006
Lingen/Emsland 125 1250
X 286 125 (28) 10.12.2002
Neckarwestheim 151 1600
X 296 151 (32) 06.12.2006
Obrigheim 15
X

15 -
Philippsburg 152 1600
X 308 152 (31) 19.03.2007
Unterweser 80 800
X 51 80 (5) 18.06.2007
Zentrale Zwischenlager
Gorleben 420 3800
X 37 420 (91) April 1995
Ahaus 420 3960
X 64 420 (56) 329 Behälter Juni 1992
Dezentrale Zwischenlager außerhalb des Kraftwerksgeländes
ZLN Greifswald 80 585
X 583 80 (65) Ende 1999
Behälterlager
Jülich
158 0,225
Mg
Kern-
brenn-
stoff

X 0,075 158 (152) August 1993
Quelle: BMU, 2010
Tabelle: Lagerbestände in den externen Zwischenlagern zur trockenen Aufbewahrung bestrahlter Brennelemente aus Kernkraftwerken (Leistungs- und Prototypreaktoren) und verglaster hochradioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung bestrahlter Brennelemente im Ausland, Stand 31. Dezember 2009)
Standort Herkunft der Abfälle Anzahl der Behälter Schwermetallmasse in Megagramm (Mg)
Ahaus GKN-2
KRB-C
THTR-300
FR Rossendorf
3
3
305
18
28,4
26,4
6,6
2,3
Gorleben GKN-2
KKP-2
KRB-B
Frankreich
3
1
1
86
29,4
4,7
2,8
2408 HAW-Kokillen
Greifswald KKR
KGR 1-5
4
61
48
535
Jülich AVR 152 0,075
Im November 2010 wurden weitere elf Behälter mit verglasten Abfällen aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich in das Transportbehälterlager Gorleben eingelagert.

Freitag, 8. Juli 2011

RadTown: Strahlende Kindheit

Liebe Kinder,

Strahlung gibt es doch überall.
Sogar im Icecream.
Ihr mögt doch IceCream ?
Dann stellt Euch gefälligst nicht so an mit der Atomkraft.

Did You Know? 

Did you know?Nuclear material is used for many things besides nuclear power:


  • To detect and treat certain illnesses
  • To perform research at universities
  • To help in industries for such things as locating cracks in steel, getting rid of dust from film and even measuring the amount of air whipped into ice cream!


Quelle: RadTown von EPA.gov, Environment Protection



Pfui Teufel.
Wie man sich derart prostituieren kann !

Administrator Lisa P. Jackson

Since being named President Obama’s cabinet member in charge of environmental protection, EPA Administrator Lisa P. Jackson has been named one Newsweek’s “Most Important People in 2010,” featured on Time Magazine’s 2010 and 2011 lists of the “100 Most Influential People in the World”, listed in Essence Magazine’s “40 Women Who Have Influenced the World,” and profiled in O Magazine for her work to protect our nation’s air, water and land from pollution that threatens human health.
Jackson leads EPA’s efforts to protect the health and environment for all Americans.

Uprating: AKW-Leistung aufmotzen





139 AKW in USA haben ihre Leistung mit Genehmigung der Aufsichtsbehörde seit 1977 um bis zu

20% aufgemotzt.

Wie das geht ?
Sie haben Kerosin statt Super getankt:
" To increase the power output of a reactor, typically more highly enriched uranium fuel and/or more fresh fuel is used. This enables the reactor to produce more thermal energy and therefore more steam, driving a turbine generator to produce electricity"

Mehr Dampfdruck.
Mehr Hitze.
Mehr Atommüll.
Mehr Lebensdauer - oder ?

Quelle

Da hilft nur noch das iGeigr:



Clip: Friedemann Jaenicke

Donnerstag, 7. Juli 2011

Lobbyismus

Der Kritiker.
Und der rheinisch-westfälische Konzern.
RWE ist nicht gemeint.
Ehrlich.


Gegen meine Kohle hast Du keine Chance...isch scheiss disch zu mit meinem Jeld.
..dann biste mein Knescht...isch mach mit dir wad isch will !


"Ich scheiss dich zu mit meinem Geld..."

Joschka Fischer hat einen Beraterposten beim Energiekonzern RWE. Sein neues Aufgabengebiet sei: "Reisen, mich mit Energie- und Außenministern treffen, Hindernisse überwinden helfen". 

Die böhse Atomlobby

Beraten Sie RWE bei Atomkraft ?
Nein nein, ich helfe ausschließlich bei Gaspipeline "Nabucco",

knarzt Joschka Fischer, Was haben Sie nur fuer einen tradierten Begriff von Realpolitik.
Und würde den zweiten Turnschuh nach mir werfen.
Aber die trägt er ja nicht mehr.

Soso.


Frankfurter Rundschau

Sueddeutsche


'nachhaltig' strahlen für e.on: Von der Wiege bis zur...Bahre

"Leuchtpol:


Leuchtturmprojekt für nachhaltige Entwicklung im Kindergarten

- Positive Halbzeitbilanz des bundesweiten Bildungsprojekts "Leuchtpol"
- Mehr als 2.000 Kitas beteiligen sich und erreichen über 30.000 Kinder
- "Leuchtendes" Vorbild für Nachhaltigkeitsinitiativen in ganz Deutschland






Das von E.ON geförderte Projekt "Leuchtpol" hat einen weiteren Meilenstein erreicht. In mehr als 2.000 Kitas wurden bereits Projekte zum Thema Nachhaltigkeit umgesetzt und Erzieherinnen und Erzieher fortgebildet. So erreichte "Leuchtpol" bisher mehr als 30.000 Kinder...."







Johannes, dekliniere !
"EON
EONIAE
EONIAM"


Quellen:
Website Leuchtpol
e.on zu Leuchtpol
Spiegel
Karikatur: Thomas Plaßmann

Mittwoch, 6. Juli 2011

GB: Thank you and bye, e.on, RWE

e.on und RWE haben ihre milliardenschweren Investitionen in GB
aufgegeben.

Der Kosten für den Bau von mehreren AKW durch das Gemeinschaftsunternehmens Horizon Nuclear Power seien viel zu hoch.
Zwei Grundstuecke hatte Horizon bereits 2009 ersteigert: Wylfa/Wales und Oldbury bei Birmingham.
Für einen 3-stelligen Mio- Betrag.
Geplant waren 5..6 Reaktoren. Gesamtinvest 17 Mrd bis 2025.
Nach Fukushima kippt auch in GB die Stimmung.
Die peinliche Veröffentlichung der Absprachen von Regierung und Industrie zum Anlügen der Öffent- lichkeit trugen erheblich dazu bei.

Zur Zeit prüft die Atomaufsicht die Folgen aus der Katastrope in Fukushima.
Es wird erwartet, dass die Sicherheitsauflagen die Reaktoren erheblich teuerer macht.
Zu teuer.
Offiziell wurde dieser Ausstieg noch nicht bestaetigt.

Uw gegevens zijn veilig Borssele ?


Größere Kartenansicht

RWE will sich am AKW Borssele mit 30%(600 Mio) beteiligen. 
Auch an Borssele-II will sich RWE massgeblich - sogar mit Mehrheitsanteil - beteiligen. 


Derweil wird sich e.on mit 500  Mio EUR an einem alten Reaktor der EDF beteiligen, um ihn aufzuruesten. Nur der Idefix, das moechte e.on nicht sein.


Das sind weitere 'weitsichtige' Entscheidung wie oben mit Horizon NP.
Wennnn das die shareholder wuessten.





Manche koennen einfach nur 
ungebremst geradeaus.

Quellen

Finanznachrichten
SZ, 06.07.2011, S. 19

Dienstag, 5. Juli 2011

Atomausstieg ist ...ahem, unverbindlich

In einem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes kommen die Juristen des Parlaments zum Ergebnis, dass jeder neu gewählte Bundestag in Zukunft die Gesetze zum Atomauzsstieg wieder kippen könnte.

Anders wäre es, wenn der Atomausstieg im Grundgesetz aufgenommen würde.
 Der parlamentarische Dienst wurde durch die Linksfraktion beauftragt.
Quelle: FR

Manchmal ist es wirklich schlimm, doch Recht gehabt zu haben.

Montag, 4. Juli 2011

Eine tiefe Verbeugung vor Guenter

...Grass.
Der hat nämlich gerade auf Versammlung der investigativen Journalisten denselben die Meinung gegeigt.
Und nicht nur diesen.
jahreskonferenz.netzwerkrecherche.de
Sondern auch den Kapitalisten, Banken, Parteien, Politik, Lobbyismus.

Und den Atomkraftlern.

Hut ab.




Ach, wenn doch nur Demokratie ohne Kapitalismus ginge.
Meint er.

Der SZ-Chefredakteur Heribert Prantl hatte auf obiger Versammlung die "verschlossene Auster" verliehen.
Den Negativpreis für Nichtkommunikation.
Abgeräumt haben:
die vier Energiekonzerne Eon, EnBW, Vattenfall und RWE.
Für ihre Informationspolitik.
Für ungebremsten Lobbyismus.
Laudatio
Lesen !

Update:
Die Guenter Grass- Rede bringt SZ leider erst Montag online.  leider nur im Print.
Hier gibt es eine Zusammenfassung.
Die Rede ist vollstaendig auf den Nachdenkseiten.


Sonntag, 3. Juli 2011

GB: Regierung von Industrie gekapert zur Desinformation

Britische Regierung hat 2 Tage nach dem Unglück in Fukishima Absprachen mit der Atomindustrie getroffen.
Public Relation wurde gleichgeschaltet.
Neue AKW-Standorte. RWE und e.on sind mit Milliarden beteiligt
Zweck: Verharmlosung der Schäden in Fukushima, um die eigenen Pläne für einen Bau von 8 AKW nicht zu gefährden.
Das geht aus 80 'versehentlich' veröffentlichten emails der Regierung hervor.

Was zeigen diese emails ?
Eine schwache Regierung, die von mächtigen Industrieinteressen gekapert wurde zum Zwecke der kriminellen Desinformation der Öffentlichkeit mit Lügen.

"Wir müssen zusammenarbeiten und koordiniert starke Signale aussenden. Es gibt das Risiko, dass dieses Ereignis die ganze globale Industrie beeinflusst. Wir muessen sicherstellen, dass die Anti-Nuklear- Kerle und Kerlinnen keinen Boden gewinnen. Wir müssen den Boden gewinnen und halten. Ich habe bei der Web-Recherche gesehen, dass die Anti-AKW-Leute in ganz Europa keine Zeit verschwendet und Verbindung zu Chernobyl hergestellt hatten...
Wir sollten herausstellen, dass das in Japan alles mit einem Reaktor von 1960 passiert ist und das mit einem Reaktor Gen III nicht passieren kann.
Die Anwohner an den 8 neuen AKW-Standorten werden das genau verfolgen.
Wir muessen herausstellen, dass die Freisetzung der Strahlung gezielt und kontrolliert durch den Abluftkanal erfolgte...
Die Explosion - obwohl dramatisch - war doch Teil des Sicherheitssystem und hatte dadurch den Reaktor geschuetzt.
Wir muessen das als Teil des Sicherheitssystems hervorheben und dass das mit dem AP1000 Gen III sogar noch besser funktioniert."


Peng.

Die Äusserungen von Nick Clegg, dem Stv. Premier, werden als nicht-nützlich und 'ein wenig voreilig' abqualifiziert. Dieser hatte Zweifel an der Atomzukunft in Britannien angemeldet. Er meinte, dass neue AKW nun wegen höherer Sicherheitsauflagen viel teuerer werden wuerden und erwartet, dass es für Energiekonzerne schwierig werden wuerde, aus dem privaten Sektor Kapitalgeber zur Finanzierung zu finden. Er betonte, dass von der Koalitionnsvereinbarung zur privaten Finanzierung ohne Staatshilfen nicht abgegangen werde.

Es sei viel zu frueh, um zu beurteilen, ob es eine Auswirkung auf das Invstitionsklima haben wird, aber es besteht das Risiko, dass der Markt beschädigt wird.
Andere europäische Regierungen - insbesondere Deutschland - werden beschuldigt, voreilig Schlüsse zur Abschaltung von AKW gefasst zu haben.

Die Generalline der Argumentation:

1. wir nehmen den Unfall sehr ernst
2. Fukushima ist aber nicht so schlimm, wie es aussieht.
3. der Unfall war durch die alten AKW verursacht, unsere neue Generation Gen III ist sicher
3. Unser Chef-Nuclear- Inspector, Dr. Weightman (sic ! ), wird sich alle Zeit zum Abwägen nehmen, welche Konsequenzen für unsere AKW zu ziehen sind.

(Und dann wird sich die öffentliche Stimmung beruhigt haben)


Der Herr von Westinghouse legte grossen Wert darauf, dass diese Absprachen nicht über diesen kleinen Verteiler hinausgehen.

1 Jul 2011: Former party chief executive in Scotland says Huhne must go over 'conspiracy' to protect nuclear industry 

Nuclear FOI documents

Quellen:
Guardian
Der Freitag

Aachen: gravierende Mängel im Fachbereich Nukulartechnik

"Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken sind die Kraftwerksbetreiber in den letzten Jahren dazu übergegangen, an deutschen Hochschulen neue Professuren und Forschungsgebiete für den Bereich der Kerntechnik zu fördern. Auch die RWTH Aachen sieht sich in der Pflicht, die sicherheitstechnische und technologische Kompetenz im Bereich Kernenergie in Deutschland auf einem hohen Niveau zu halten. Die RWTH hat aus diesem Grund im Jahr 2007 mit RWE Power und ThyssenKrupp einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.
Die beiden Konzerne übernehmen zunächst bis zum Jahr 2012 die Kosten für die Einrichtung des Lehrstuhles für Nuklearen Brennstoffkreislauf (INBK), des Lehr- und Forschungsgebiets Simulation in der Kerntechnik sowie die Ausstattung des Lehrstuhles für Reaktorsicherheit und -technik (LRST). Eine Verlängerung der Förderung über diesen Zeitrahmen hinaus ist geplant.

Aktualität und Praxisnähe sind während des gesamten Studiums durch die fortlaufende Einbindung von Dozenten aus Industrie (z.B. Areva NP GmbH, Urenco Deutschland GmbH, GNS - Gesellschaft für Nuklear-Service mbH) und Forschung (z.B. Forschungszentrum Jülich, Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf) gewährleistet. Darüber hinaus besteht für Studierende die Möglichkeit, Studien- und Masterarbeiten in namhaften Unternehmen der Branche zu absolvieren und durch verschiedene Stipendienprogramme eine finanzielle Förderung zu erhalten."


Ob das wohl die Unabhängigkeit von Wissenschaft, Technik und staatlichen Aufsichtsbehörden oder eher die Intimität zwischen AKW-Betreibern und Aufsichtsbehörden fördern wird ?

Samstag, 2. Juli 2011

Zetsche präsentiert atomgetriebenen Mercedes- SUV



'Daimler-Chef Zetsche geisselt Pläne zum Atomausstieg'
Welt am Sonntag
“Die Herstellung von Produkten mit höchstem Energiebedarf wie Carbonfasern oder Aluminium ist aus Kostengründen schon heute in Deutschland kaum noch möglich. Die Frage ist, ob künftig [nach dem Atomausstieg] auch Produkte, die weniger energieintensiv sind, verlagert werden müssen.”
Zetzsche in der Bild am Sonntag

Tatsache ist, dass die Strompreise zwischen Grossabnehmer und Energieversorger frei ausgehandelt werden.

An der Strombörse betrug der Megawattpreis 60 EUR. Das entspricht 6 cts für die Kilowattstunde.
6 Cents !
MWSteuer wird sowieso erstattet.

Allerdings ist der Industrie- Strompreis in anderen EU-Ländern, etwa Frankreich, tatsächlich günstiger, weil subventioniert.
Gefordert werden also Subventionen wie in Frankreich.
Vom Steuerzahler.

Quelle

8440 Tonnen alte Brennstäbe - Ja wohin nur ?

8440 Tonnen alte Brennstäbe lagern allein im Bundesstaat Illinois.
Es gibt auch in USA keine Endlagerstätten.
Die verbrauchten Brennstäbe werden in den Reaktoren gelagert.
Sind die Abklingbecken voll, werden die Stäbe in den alten, stillgelegten Reaktoren gelagert.

Und dann ?





Offensichtlich werden die Brennstäbe - wie im Bild zu sehen - in Castoren unter freiem Himmel gelagert.
Quelle

Freitag, 1. Juli 2011

Laufzeitverlängerung: Was kommt da auf uns zu ?

Mit breiter Mehrheit - und den Stimmen der Grünen - hat der Bundestag AKW- Laufzeiten bis 2022 zugestimmt.

Was kommt jetzt mit der Betriebszeitverlängerung der Reaktoren auf uns zu ?

Schlagen wir einmal direkt nach bei unverdächtigen Zeugen: den Fachleuten der Reaktorsparte von General Electric:

 Aufgetragen ist die Ausfallrate in % über das Betriebsalter der Reaktoren.
 Quelle:
GE General Electric
Bei einem  Betriebsalter von 35 Jahren ist schon mit Ausfallrtaten von 4..5% zu rechnen.

Schaut man sich die tatsächlichen Ausfallraten an, ist die jedoch auch schon bei geringerer Laufzeit deutlich höher.

Dieses Bild zeigt die Folgen einer Wasserstoffexplosion im AKW Brunsbüttel.

Quelle:
Greenpeace

Donnerstag, 30. Juni 2011

Wir haben sogar die Naturgesetze im Griff

Betreiber: "Wie Sie sehen: wir haben alles im  Griff"


Sogar die Naturgesetze

AKW Fort Calhoun am Missouri River, Nebraska:
Nach dem Bruch des provisorischen Deichs stehen die Transformatoren unter Wasser.
Das Abklingbecken wird wurde mit Strom aus Diesel-Notstromgeneratoren gekühlt.
Update: Inzwischen gibt es eine provisiorische Stromleitung.


Quelle:
NewYorkTimes

Montag, 27. Juni 2011

Sonntag, 26. Juni 2011

Energie-Wendehalz

Gestern, in der Pathologie:





"Ich sehe nicht ein, dass ich erst vor der CDU-Zentrale für eine schnellere Abschaltung demonstriere - und ein paar Wochen später ohne Not dem schwarz-gelben Konzept zustimme. Da mache ich nicht mit."
Hans-Christian Ströbele

Karikatur: Harm Bengen

Mit Ohne

aktuellen Verschlimmbesserungen

Samstag, 25. Juni 2011

Gesamtbetriebszeit 40 Jahre ist nach unserer festen Überzeugung... ähm sicher

Forschungsprojekt 'Longlife'

"Durch die konstruktionsbedingte niedrige Neutronenbelastung könnten die modernen deutschen Reaktoren unter dem Aspekt der Versprödung des Reaktordruckbehälters achtzig bis hundert Jahre sicher betrieben werden."

Sehr geehrte Fluggäste,

unser Flugzeug hat das Ende seiner regulären Betriebszeit erreicht.

Wir sind jedoch der festen Überzeugung, daß die Kabinenkonstruktion trotz Versprödung nach jahrelangem Einsatz noch etwas länger halten könnte.
Deshalb haben wir jetzt ein Forschungsprojekt auf den Weg gebracht.
Diese Untersuchung soll unsere Vermutungen über die Lebensdauer wissenschaftlich untermauern.

Wir wünschen Ihnen weiterhin einen angenehmen Flug.
(Idee: Paul Rabe)
'Schlanker' Reaktordruckbehälter


Bei geplanter Laufzeitverlängerung würden die siebzehn laufenden AKW dann jeweils etwa 40 Jahre lang in Betrieb sein. Gibt es dadurch erhöhtes Risiko ?
Die Wissenschaft ist unsicher, wie sich der längere Betrieb auf die Reaktormaterialien auswirkt.
Der Stahl des Reaktor-Druckbehälters wird dadurch einer höheren Strahlenbelastung ausgesetzt.
Antworten darauf soll ein EU-Projekt finden.
Es wird von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf geleitet.


Quelle

Freitag, 24. Juni 2011

AKW Betriebsdauer und Risikofaktoren

Wer an diesem Wochenende über Laufzeitverlängerung bis 2022 und damit über AKW-Betriebdauer von bis zu 37 Jahren - abstimmt, sollte wissen, dass sich das AKW-Alter erheblich auf die Zunahme der Störanfälligkeit und des Risikos auswirkt: 

Lebensdauer der Halbleiter und gespeicherten Programme und Daten in Steuerungen. Versprödung von Materialien, Stahl, Beton, Kunststoffe, Kabel durch Strahlung.

Es wird keine Wir-haben-das-nicht-gewusst-Ausreden  mehr geben.

Längere Laufzeiten für die Kernkraftwerke bedeuten höhere Neutronendosis und damit für das Material eine stärkere Belastung, als es ursprünglich ausgelegt war. Materialwissenschaftler können nicht sagen, wie sich die höhere Dosis auswirkt. Deshalb hat nun die EU ein Forschungsprojekt aufgelegt: "Longlife". Es geht um den Reaktordruckbehälter. Dessen Stahlhülle wird im Betrieb permanent von energiereichen Neutronen bestrahlt und dadurch allmählich spröde. Er ist die zentrale Komponente eines AKW.

"Deutsche Atomkraftwerke würden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit historischen Beben in Mitteleuropa, wie beispielsweise dem Beben von Basel im Jahr 1356 nicht standhalten." "...Alle Modellrechnungen, auf denen die seismischen Auslegungen der Atomkraftwerke basieren, sind grobe, um nicht zu sagen unzulässige Vereinfachungen der Wirklichkeit, die eine Sicherheit lediglich vortäuschen, aber keineswegs liefern. Das gilt ganz besonders für Atomkraftwerke, die schon lange in Betrieb sind und deshalb mehr oder weniger große Versprödungen der Werkstoffe durch die anlagenspezifische Radioaktivität aufweisen. Zusammenfassend muß festgestellt werden, daß die in Deutschland betriebenen Atomkraftwerke zum Teil überhaupt nicht, zum Teil nur gegen schwache und vielleicht mittlere, aber nicht gegen starke Erdbeben gesichert sind. Da aber eine sichere Auslegung auch gegen starke Erdbeben aus geowissenschaftlicher und bautechnischer Sicht erforderlich ist, sollten alle Atomkraftwerke stillgelegt werden, um die permanente Gefahr eines katastrophalen Strahlungsunfalls zu vermeiden."
Prof. Dr. E. Grimmel, Institut für Geographie, Universität Hamburg
Arbeitsbereich Wirtschaftsgeographie
Dieselbe Meinung vertritt Gottfried Grünthal, Erdbebenexperte am Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam. Er sagte, dass es zum Beispiel im Rheingraben in den letzten Jahrhunderten immer wieder Erdbeben gab, die die Stufe sechs überschritten
Quellen:
FAZ
Institut f. Geographie, Uni Hamburg
Fresno Beehive
Nuclear Wear makes Accidents..