upd. 17.4.2011: Der grosse Vorsitzende aus dem Hause E.ON
"Die Mitgliedschaft in der RSK ist ein persönliches Ehrenamt.
Die RSK-Mitglieder sind unabhängig und nicht an Weisungen gebunden. "
Die Mitglieder sind Vertreter von:
E.ON, AREVA, TÜV
Bundesamt f. Materialforschung
Gesellschaft f. Reaktorsicherheit
Und, als Feigenblatt: Öko-Institut
TÜV ist kein unabhängiger Verein.
Mitglieder im Verein sind E.ON, RWE, EnBW
Die Mitglieder der RSK werden durch das Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) berufen.
Vorsitz führt Gerald Hennenhöfer, ehemaliger leitender Angestellter von E.ON.
Ihm wird vorgeworfen, seinen Einfluss als Vorsitzender bei einem schweren Zwischenfall am Reaktorkern (jawohl, Hauptkühlkreislauf !) AKW Grafenrheinfeld so eingebracht zu haben, dass das AKW trotz schwerer Mängel weiterlaufen konnte.
Hennenhofer wurde installiert an Stelle von Wolfgang Renneberg, der sich als zu kritisch erwiesen hatte.
Quellen
RSK
Spiegel
Wer kontrolliert eigentlich die AKW ?
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Sonntag, 17. April 2011
Freitag, 8. April 2011
Wer kontrolliert eigentlich die AKW ?
AKW- Betreiber kontrollieren sich selbst.
90% aller Sicherheitsüberprüfungen werden nicht vom Staat, sondern vom TÜV durchgeführt.
TÜV Süd ist eine Aktiengesellschaft. 74,9 % der Aktien gehören dem TÜV SÜD e.V., der ca. 13.500 Mitglieder hat; die übrigen 25,1 % gehören der "TÜV SÜD Stiftung"
Mitglieder des TÜV SÜD e.V. sind unter anderem....
na ?
die Energiekonzerne E.ON, Vattenfall und EnBW
Der TAZ liegt ein internen Papier des Bundesumweltministeriums vor:
"Es besteht also eine finanzielle Abhängigkeit der Sachverständigenorganisation vom Betreiber. Diese kann sich auf die Arbeit des einzelnen Sachverständigen auswirken".
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Die Beamten berichten in dem Papier von 2008 sogar von Vorfällen, bei denen sich die TÜV-Sachverständigen allein auf die Aussagen der Kraftwerksbetreiber verließen und keine eigenen Messungen vornahmen. Der Druck auf den Kontrolleuren sei besonders hoch, weil sie nicht pauschal, sondern "angemessen" bezahlt würden.
TÜV und Ministerium waren bisher zu keiner Stellungnahme bereit.
Ein Team der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), das 2008 die behördlichen Sicherheitsstandards untersuchte, mahnte die deutschen Aufsichtsbehörden zu mehr Verantwortung
.
Quellen
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